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Skibasar 2009 - Ein Rückblick (UM, 13.11.2009)

Am vergangenen Wochenende fand der traditionelle jährliche Skibasar unseres Vereins statt. Nie zuvor gab es einen derart großen Andrang. 165 Paar Alpinschuhe, 135 Paar Alpinski, 75 Paar Langlaufschuhe, 59 Paar Langlaufski, 250 Bekleidungsstücke sowie eine große Anzahl Snowboards und Snowboardschuhe, Skistöcke, Brillen, Helme und vieles mehr, standen bereit um den Besitzer zu wechseln. Bei einem Angebot wie diesem, können wir stolz behaupten die größte Veranstaltung dieser Art zu sein. Durch die große Zahl der mitwirkenden Vereinsmitglieder, war es trotz des riesigen Ansturms möglich die Kunden individuell und fachkundig zu beraten. Das umfangreiche Cateringangebot mit selbst gebackenem Kuchen unserer Frauen rundete das außergewöhnliche Angebot ab.

Wir hoffen natürlich im nächsten Jahr auf ebenso großes Interesse und bedanken uns nochmals bei allen Sportfreunden die uns im Pirnaer VW Autohaus besucht haben und natürlich bei allen Sponsoren und Unterstützern des Events.

Bis zum nächsten Mal - Euer Skiteam Pirna

Skibasar in diesem Jahr mit mehr Qualität und mehr Kunden (Heike Sabel, Sächsische Zeitung 09.11.2009)

Bei Amanda und ihrer Mutti Karen Barthel aus Dresden kann der Winter beginnen. Sie haben Handschuhe und Skischuhe erstanden. Die Dresdner gehörten gestern früh zu den Ersten, die den diesjährigen Skibasar von Grün-Weiß Pirna im Autohaus auf der Königsteiner Straße stürmten.

Rund 150 Leute standen schon vor der Tür, als der 2,07-Meter-Mann Maik Hoffmann sie 9 Uhr öffnete. "Alpin links, Schuhe unten." Wie oft er das bis zum Nachmittag sagte, weiß er nicht. Der Andrang reißt nicht ab und ist größer als im vorigen Jahr, sagt Vereinschef Ullrich Schulz. Und das, obwohl der Verein bei der Annahme rigoros auf weniger und dafür höhere Qualität setzte. Manon Vetter und Steffen Teschner sagen so auch schon mal unverblümt: "Schrott."

Eine Frau bringt ein Paar gelbe Skischuhe, Größe 33. Zehn Euro will sie. Manon Vetter sagt: "Das ist ein Wort." Die Frau bekommt einen Zettel mit Nummer, die Schuhe die gleiche Nummer und ein Preisschild. Am Nachmittag kann die Frau wiederkommen. Entweder erhält sie das Geld oder die Schuhe zurück.

So funktioniert das auch bei Christian Schneider aus Bad Gottleuba. Er gibt die alten "Brettl" in Kommission und will sich nach was Modernerem umschauhen. Die Hickmanns aus Rathmannsdorf haben schon etwas gefunden. Skier für den Papa, der sich nun auch auf die Bretter wagen will. Horst Thöner hat sie dabei beraten. Für Einsteiger sollten die Skier bis zur Nasenspitze reichen, sagt er. "Bei Kindern gilt bis zum Kinn." Die meisten kaufen zu lange Skier, ist Thöners Erfahrung, deshalb gibt er den Leuten Tipps. Die Hickmanns sind dankbar und: "Der Preis ist unschlagbar." Schließlich will es Vater Hickmann erst mal versuchen.

Die, die sich gestern vom Handschuh bis zum Skischuh eindeckten, sind in der Regel keine Profis, bestätigt Thöner. "Die preiswerten Sachen sind deshalb auch am ehesten raus." Thöner gehörte gestern zu den reichlich 60 Vereinsmitgliedern, die am Wochenende bei der Börse im Einsatz waren. Bereits am Sonnabendnachmittag waren Skier, Schuhe, Bekleidung und alles rund ums Skifahren angenommen worden.

Christian Schneider hat noch nichts gefunden, dafür hat Vater Hickmann sogar noch ein Paar Skistiefel für seine Premiere am Hang ergattert. An der Tür behält weiter Maik Hoffmann den Überblick und dirigiert die Leute, die rein oder raus wollen. "Hier mal eine Gasse bilden."

Hoffmann schaut auch mal in den einen oder anderen Rucksack. Thomas Scherber und Paul Hoffmann prüfen am Ausgang ganz penibel Quittungen und Ware. Im vergangenen Jahr hatte der Verein 100 Euro miese in der Kasse, weil gestohlen wurde. Dies will man dieses Jahr verhindern. Denn schließlich kommt der Erlös der Skibörse dem Grün-Weiß-Nachwuchs zugute.